Anbauen, erweitern, aufstocken
Wenn der Platz nicht mehr reicht, muss es nicht der Neubau auf der grünen Wiese sein. Anbauen, erweitern, aufstocken: Wir planen und bauen dort weiter, wo schon etwas steht, meist mit Holz.
Wann lohnt sich ein Anbau statt eines Neubaus?
Fast immer, wenn das Bestandsgebäude gesund ist und die Lage stimmt. Ein Anbau nutzt Fundament, Erschließung und Standort, die schon da sind. Und er erhält, was gewachsen ist, statt es zu ersetzen.
Ob es baurechtlich geht, entscheidet der Bebauungsplan oder die Lage im Außenbereich, dazu Abstandsflächen und Stellplätze. Das klären wir früh, nicht am Ende.
Warum baut ihr Anbauten meist in Holz?
Weil Holz leicht ist und der Bestand nicht beliebig viel zusätzliche Last verträgt. Beim Aufstocken ist das oft die entscheidende Frage. Dazu kommt: Holz lässt sich präzise vorfertigen, das verkürzt die Zeit, in der bei dir gebaut wird.
Und es fügt sich in die Allgäuer Bauweise ein, statt sich davon abzusetzen.
Habt ihr das schon gemacht?
Ja, auch weit außerhalb des Allgäus. Beim Projekt „Klinker. Holz." haben wir eine Hamburger Kaffeemühle aus dem Baujahr 1930 um 155 Quadratmeter erweitert, über alle Leistungsphasen 1 bis 8, als Effizienzhaus 115. Beim „Bungalow²" ging es um die Erweiterung eines bestehenden Bungalows.
Beide Projekte findest du unter Projekte, mit Bildern und den Eckdaten.
Häufige Fragen
Braucht ein Anbau eine Baugenehmigung?
In aller Regel ja. Was genau nötig ist, hängt von Größe, Lage und dem geltenden Baurecht ab. Wir klären das zu Beginn und übernehmen die Genehmigungsplanung, damit später keine Überraschung kommt.
Können wir während der Bauzeit im Haus wohnen?
Häufig ja, besonders bei einem Anbau. Beim Aufstocken oder wenn tief in die Substanz eingegriffen wird, ist es schwieriger. Das besprechen wir ehrlich am Anfang, weil es die Planung und den Ablauf mitbestimmt.